Kooperation zwischen der Universität für Bodenkultur (BOKU) und der Landesverteidigungsakademie (LVAk): „Hotspot“ Arktis – die österreichische Perspektive


Am 26. Juni 2017 fand an der Landesverteidigungsakademie die Abschlussveranstaltung des gemeinsamen BOKU-LVAk Seminars in Form einer Posterpräsentation mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „‘Hotspot‘ Arktis – die österreichische Perspektive“ statt.

Teilnehmer des Seminars mit dem Kommandanten der Landesverteidigungsakademie, Generalleutnant Erich Csitkovits

 

Kooperation

 

Das gemeinsame Seminar der Universität für Bodenkultur und der Landesverteidigungsakademie wurde heuer bereits zum achten Mal abgehalten. Diese Lehrveranstaltung zum Thema „Arktis – Ökologische, ökonomische und geopolitische Aspekte“ wurde von Teilnehmern der BOKU und des BMLVS besucht, die einzelne Aspekte in Kleingruppen bearbeiteten.

 

Die Ergebnisse der Gruppen wurden am 26. Juni der interessierten Öffentlichkeit mit Postern vorgestellt. Danach folgte eine anregende Podiumsdiskussion mit Professoren der Universität für Bodenkultur, Forschern der Landesverteidigungsakademie und einer Vertreterin der Studierenden.

Die Studenten stellten die Poster vor.

Inhaltliche Aspekte

 

Im Rahmen des Seminars wurden vier Hauptthemen behandelt: die Militarisierung der Arktis, der Arktischer Rat, ökonomische Perspektiven in der Arktis sowie Nachhaltigkeit und ökonomische Aspekte. In der Podiumsdiskussion wurde den Zuhörern die Situation in der Arktis näher gebracht. Es wurden sowohl die militärischen als auch die ökonomischen und ökologischen Interessen der Akteure in der Arktis, allen voran der USA, Russlands und Chinas, erläutert. Es scheint sich ein Wettrüsten der verschiedenen Akteure zu entwickeln, die versuchen, ihren Anspruch in der Arktis zu festigen.

Eine Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung ab.

Zukunft der Arktis?

 

Zum Abschluss verdeutlichte das Podium: die Arktis solle nicht vergessen, da die dortigen klimatischen Veränderungen von globaler Bedeutung seien; eine Veränderung der klimatischen Verhältnisse in der Arktis ist zu beobachten; die Frage sei nun, wie man damit umgegangen soll, nicht nur in Bezug auf das Klima, sondern auch im Hinblick auf die rund vier Millionen Menschen, die in der Arktis leben. Auf jeden Fall ist die Arktis ein „heißes“ Thema, für das sich alle interessieren sollten.