Präsentation eines Sprachressourcenportals zu EU 2018 und Verabschiedung der Offiziersanwärter aus Bosnien-Herzegowina an der Landesverteidigungsakademie


Wien, 22. Juni 2018  - Am Freitag wurden durch das Sprachinstitut des Bundesheeres ein Sprachressourcenportal sowie zwei Sprachfibeln zur Unterstützung der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft präsentiert. Rechtszeitig vor Beginn der EU-Ratspräsidentschaft EU-2018 mit 1. Juli wurden diese wichtigen Grundlagenmaterialien der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sprachressourcenportal online abrufbar

In ihrer Würdigung sprach die designierte Leiterin des Zentrums für Translationswissenschaft der Universität Wien, Frau Hanna Risuk, von der großen Bedeutung gesicherter terminologischer Werke als Unterstützung für eine gelungene Vorsitz- und Verhandlungsführung. Sie betonte die Einzigartigkeit solcher Publikationen und betonte ihre Freude, dass das Sprachenressourcenportal, zu dem Mitarbeiter des Sprachinstitut des Bundesheeres ganz wesentlich beigetragen haben, am Server der Universität Wien situiert ist.   (www.sprachressourcen.at)

Verabschiedung von 10 Offiziersanwärtern aus Bosnien-Herzegowina

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden erstmals  10 Offiziersanwärter aus Bosnien-Herzegowina nach rund 10 Monaten Deutsch- und Englischausbildung vom Sprachinstitut des Bundesheers verabschiedet und zur weiteren Offiziersausbildung an die Theresianische Militärakademie übergeben. In seiner Ansprache betonte der stellvertretende Kommandant der Akademie,  René Segur-Cabanac,  die völkerverbindende Funktion dieses Projektes, in dem nunmehr ein erster Zwischenschritt erreicht sei. Die Offiziersanwärter haben mittlerweile eine so hohe Deutsch- und Englischkompetenz erreicht, dass  für einen  Erfolg in der Offiziersausbildung die Grundlage geschaffen sei und dafür sprach er dem Sprachinstitut des Bundesheeres Dank und Anerkennung aus.

Sprachausbildung und Vermittlung militärischer Grundsätze

Diese erstmalige Sprachausbildung für Offiziersanwärter aus Bosnien-Herzegowina sei auch eine große Herausforderung für das Personal des Sprachinstituts gewesen, betonte der mit der Führung betraute Oberst Bruno Nestler, da neben der Sprach- und kultureller Ausbildung auch militärische Ausbildung und Erziehung  erfolgen mussten. Sein Dank galt dem Personal des Sprachinstituts, welches diese Aufgabe hervorragend bewältigt habe.