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War in Tigray

Ethiopia’s Test of Power

Laurenz Fürst

In November 2020, war broke out in Ethiopia’s northernmost province of Tigray. What started out as a struggle of a breakaway province soon turned into a fullscale war, pitting the Tigrayan Peoples Liberation Front against the Ethiopian central government. Not being able to crush the insurrection on its own, Ethiopia invited troops from neighbouring Eritrea and potentially even Somalia to put down the rebellion.

When Abiy Ahmed assumed the office of Prime Minister of Ethiopia in April 2018, one thought that the winds of change had finally reached Ethiopia. It seemed that Ethiopia was able to perform the transition from an authoritarian one-party state to a Westernstyle democracy on the one hand and on the other hand be a force for stability and reconciliation in the Horn of Africa.

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Strategic Thinking

Its nature and dynamics

Shulamith Kreitler

The chapter presents the characteristics of strategic thinking in terms of the major components of the problem and the solution. A survey of the main five approaches to problem solving – the problem space, the steps or phases, modelling, gestalt and bag of skills – shows that none of them provides comprehensive information about the cognitive processes necessary for implementing strategic thinking. A new approach to the study, assessment and training of strategic thinking is described. This approach is based on identifying the relevant cognitive processes by means of the meaning system and of the relevant motivational processes by means of the cognitive orientation approach. The study of the cognitive and motivational profiles indicates that strategic thinking is based on a rich and complex set of processes characterized mainly by a reality orientation, a functional-operational and factual approach, sticking to the goal, attention to concrete situations, and flexibility coupled with abstract, logical and comparative thinking.

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Gleichstellung – Teil 1

Der Weg des Ressorts zur Erreichung der Gleichstellung

Roswitha Mathes

Gleichstellung fordert die Wahrung der Menschenrechte, die gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, am Arbeits- und Sozialleben, die Integration sowie Inklusion aller Menschen, aus denen sich eine Gesellschaft zusammensetzt. Das Militär ist Teil der Gesellschaft, sodass der GlStg-Gedanke ebenso zu berücksichtigen ist. Innerhalb des Ressorts wird die Erreichung des GlStg-Ziels primär mittels den Strategien „Diversity Management, Gender Mainstreaming, Anti-Diskriminierung und Frauenförderung“ sowie entsprechender Maßnahmen angestrebt. GlStg-Themen sind Querschnittsthemen, dh. die Zuständigkeit obliegt allen Dienststellen des Ressorts.

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CARRIER VESSEL NUCLEAR

Der Flugzeugträger und globale militärische Dominanz im 21. Jhd

Nikolaus Scholik

Seit Jahrtausenden pflegen menschliche Gemeinschaften Beziehungen, friedliche wie kriegerische. Waffen und Waffensysteme haben seit jeher dabei eine besondere Rolle gespielt, Kriege beeinflusst, entschieden oder durch nicht vorhanden sein (mit)verloren. In der modernen Zeit, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, hat nicht nur der Führungswechsel an der Spitze der Welt vom Vereinigten Königreich zu den Vereinigten Staaten stattgefunden, sondern anfänglich, im Schatten anderer Ereignisse stehend, die Bedeutung des Luftraumes für militärische Operationen ihren Aufstieg genommen. Parallel dazu haben die maritimen Großmächte dieser Zeit – das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich und Italien – in einer Art technologischem und operativem Patt die Sinnlosigkeit weiteren maritimen Hoch- und Wettrüstens, vor allem bei den Großkampfschiffen, erkannt und auch …

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Rumänien

Militärische Beschaffungen im Spannungsfeld strategischer Interessen

Gerald Karner

Mit der Übernahme des EU-Vorsitzes von Österreich mit Beginn 2019 rückt Rumänien auch sicherheitspolitisch wieder stärker ins Bewusstsein einer breiteren europäischen Öffentlichkeit. Die vordergründige Wahrnehmung, dass Rumänien bestenfalls ein Land wäre, in dem Korruption ein schwerwiegendes Problem darstellt, das praktisch seit 2011 unter einer andauernden innenpolitischen Krise mit einer schleichenden Aushöhlung staatlicher Institutionen und Behörden leidet und einen Teil der EU-Außengrenze bildet, ist kennzeichnend für die Oberflächlichkeit der politischen Diskussion in Europa und ignoriert weitestgehend die reale strategische Bedeutung des Schwarzmeer-Anliegerstaates.

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„Neutrals in the Net“

oder:

wie intelligent ist KI/AI im Cyber-War?

Rüdiger Stix

Eine Denkschrift zu den konkret beforschten Prioritäts-Technologien und deren rechtlichen Rahmenbedingungen im öffentlichen Diskurs und in der EU - Defence Research (Stand Ende Jänner 2018).

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Die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs in Syrien

Der Weg zurück zum Recht des Stärkeren?

Jürgen Hübschen

Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich - auch wegen nicht ausreichender belastbarer Fakten über die Ereignisse in Syrien -  in der Hauptsache mit der grundsätzlichen Frage, ob man die Vereinten Nationen und auch andere internationale Organisationen überhaupt noch braucht, um den Frieden in der Welt zu gewährleisten und/oder nach militärischen Konflikten wieder herzustellen oder ob die Welt auf dem Weg ist, das Recht des Stärkeren wieder zur Maxime sicherheitspolitischen Handelns werden zu lassen.

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Der hybride Krieg - eine neue Qualität komplexer Kriegführung und multinationaler Bedrohung?

Eine Einschätzung der russischen Sicht

Siegfried Lautsch

In der veröffentlichten Meinung wird suggeriert, dass der Kreml mit der Annexion der Krim, den Kampfhandlungen in der Ostukraine und dem Einsatz der russischen Streitkräfte in Syrien eine wohl überlegte Strategie verfolgt, die im Westen, in der EU und in der NATO unter der Kategorie als „hybrider Krieg“ postuliert wird. Offenbar gibt es über die „hybride Kriegführung“ unter Analysten recht unterschiedliche Auffassungen. Doch was ist eigentlich ein „hybrider Krieg“? Was versteht die russische Streitkräfteführung darunter und wie soll das Konzept umgesetzt werden? Die nachfolgende Darstellung versucht, die russische Sichtweise dazu aufzuzeigen.

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Aufstrebende Technologien in der Logistik

Andreas Alexa

Dieser Beitrag beschreibt aufstrebende bzw. neue Technologien in der zivilen Logistik und die Auswirkungen auf die Unterstützung und die Durchhaltefähigkeit für zukünftige militärische Einsätze. Beginnend mit der Untersuchung der möglichen Natur eines Konflikts im Jahr 2040 konzentriert sich die Studie auf Technologien im Bereich der Logistik, die bestimmen, wie eine militärische Operation logistisch unterstützt wird, um die Durchhaltefähigkeit sicherzustellen. Schlussfolgerungen für Forschung und Entwicklung, Fähigkeitenplanung und rechtliche oder moralische Aspekte beenden den Artikel.

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Konditionierungsmacht und konditionierte Macht in der Internationalen Politik

Memorandum

Clemens Alexander Eicher

Zweck dieses Aufsatzes ist es, neben dem etablierten Hard-Power-Ansatz die Spielarten Konditionierungsmacht und konditionierte Macht vorzustellen. Diese Dreigliedrigkeit basiert auf dem entwickelten Machtkontinuum – Compliance, Conformity und Conversion – nach Craign/Gewehr von der RAND Cooperation im Kontext der Terrorismusforschung. Der vorliegende Aufsatz ist in vier Teilabschnitte unterteilt. Im ersten Teilabschnitt wird das Analyseschema am Beispiel der Hard Power entwickelt und vorgestellt. Im zweiten Abschnitt wird die Spielart Konditionierungsmacht besprochen. Der dritte Teilabschnitt beschäftigt sich mit der Spielart der konditionierten Macht nach Kenneth Galbraith. Im Schlussabschnitt werden Taktiken zur Generierung von Konditionierungsmacht und konditionierter Macht im modernen Staatensystem besprochen.

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Strategisches Denken im Zeitalter der Kulturkriege

Ein Kommentar

Dan Schueftan

Der moderne Krieg stellt für die heutigen Mächte eine enorme Herausforderung dar, weil er soziale, wirtschaftliche und militärische Probleme des Staates berührt. Im Moment ist es erkennbar unmöglich in Europa irgendeinen Weg zu sehen der zu einer brauchbaren Strategie führen könnte, die zum Ziel hat, die europäischen Gesellschaften vor ihren Feinden zu schützen. Ohne eine gemeinsame Einigung, wie man den Gefahren begegnen will, und einer sinnvollen Zusammenarbeit und breiten Legitimierung, kann keine wirksame Strategie gegen die äußeren Feinde Europas entwickelt werden bzw. den Feinden und ihren bereits in Europa befindlichen Mitläufern entgegengetreten werden.

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Große Politik – Herrschaftsgeographie, Militärstruktur und Machtstruktur

Ein Überblick über den Objektbereich

Clemens Eicher

Ein Problembereich kann hier schlicht definiert werden als Bündel von mehreren möglichen Gestaltungsoptionen für einen bestimmten Ausschnitt der Realität, für welchen gilt, dass dieser die Zielsysteme von Staaten in ungleicher Weise berührt. Ein derart definierter Problembereich wird zum Politikbereich, wenn Regierungen einen solchen auf ihre Agenda setzen und dadurch einen Policy-Zyklus in Gang setzen, um eine Internationale Entscheidung herbeizuführen. Jene Problembereiche, die aus der Selbstorganisation des dezentralisierten anarchischen Staatensystems resultieren, können horizontal in die Politikbereiche Geographie, Militär und Macht unterteilt werden. Vertikal bedarf es noch einer Trennlinie innerhalb der Problembereiche zwischen Struktur- und Ordnungsebene. Im Ergebnis stellt sich folgende Typologie ein: Herrschaftsgeographie/Politische Geographie, Militärstruktur und -ordnung sowie Machtstruktur und -ordnung.

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Die Arktis

Testfeld für eine neue, globale geopolitische Architektur unter besonderer Berücksichtigung von China

Jörg-Dietrich Nackmayr

Dieser Beitrag untersucht, was das Abschmelzen und mögliche Verschwinden des Eises in der Arktis innerhalb der kommenden Jahrzehnte für das geopolitische Gleichgewicht im Hohen Norden bedeuten wird und welche Konflikte daraus entstehen können. Dabei wird der Schwerpunkt der Analyse auf China liegen. Es geht um die Frage, was das Auftauchen einer raumfremden Macht im Hohen Norden für Auswirkungen auf die dort bestehende geopolitische Architektur und die transtatlantischen „lines of communication“ haben kann.

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Research Note: Gegenelitäre Machtorganisation

Theoretische Grundlegung und Konzeption

Clemens Alexander Eicher und Robert Moser

Mit diesem Artikel wurde der erste Versuch unternommen, das Konzept der gegenelitären Machtorganisation im Kontext der Debatte um das Wirkmittel „Terrorismus“ im Allgemeinen und nichtstaatliche Organisationen, welche dieses Instrument zur Interessendurchsetzung nutzen, in den wissenschaftlichen Diskurs einzuführen. Dazu wurde einerseits auf das etablierte Konzept der Gegeneliten nach Lasswell/Lerner zurückgegriffen und andererseits beziehen sich die Autoren bei der organisations-wissenschaftlichen Darstellung einer gegenelitären Machtorganisation auf die etablierte und allseits akzeptierte Unterscheidung zwischen Aufbau- und Ablauforganisation aus der Organisationslehre.

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Zum Nutzen der Definition des Strategiebegriffes - eine perspektivische Betrachtung

Wolfgang Peischel

Im gegenständlichen Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, welche ziel- und richtungsgebenden Inhalte konstitutiv für einen, den heutigen Herausforderungen gerecht werdenden, Strategiebegriff sein könnten. Die Funktionsprinzipien, die hier auf ihre Relevanz für ein zeitgemäßes Strategieverständnis hin untersucht werden sollen, entstammen der militärischen Führungslehre - es wurde versucht, sie nach weitest möglicher Abstraktion, in ihrer grundlegenden Logik auf den Bereich der strategischen Ziel- und Richtungsgebung zu übertragen. Die Betrachtung widmet sich der Frage, wo der spezifische Nutzen einer Definition von Strategie zu liegen hätte - das leitende Interesse liegt also nicht darin „wie“ Strategie definiert werden soll, sondern „zu welchem Zwecke“.

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Zur Entwicklung eines Zweigespanns aus Militär- und Führungswissenschaft

Wolfgang Peischel

Vor dem Hintergrund eines gegenwärtig deutlich diagnostizierbaren, allgemeinen Strategiedefizits in den Bereichen der Sicherheitspolitik und der gesamtstaatlichen Zielfindung aber auch der privatwirtschaftlichen Unternehmensführung und der sich daraus ableitenden Anforderungen an ein Fähigkeitsprofil für künftige Führungskräfte wird versucht, in einer Akzentuierung und horizontalen Erweiterung bzw. einer Abstraktion von Inhalten der Militärwissenschaft in Richtung einer „Allgemeinen Führungswissenschaft“ die Antwort zu finden, mit der unter Nutzung vorhandener Fähigkeiten und Strukturen der größtmögliche gesamtstaatliche Nutzen hinsichtlich einer wissenschaftlich fundierten, auf langfristige strategische Zielerreichung abstellenden Führungsausbildung für militärische und zivile Bedarfsträger erzielt werden kann.

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