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Kruzitürken! Der Feldzug der Hohen Pforte gen Wien im Jahre 1683

Andreas W. Stupka

Ein Fluch, der in den österreichischen Landen, insbesondere aber in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland, seit alters her wohlbekannt ist, steht im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Morgenland und Abendland. Ist dieser Fluch zu hören, so ist etwas passiert - etwas vermeintlich Schreckliches, keine Kleinigkeit. Und es muss etwas dagegen unternommen werden; eingreifen, reparieren, wiederherstellen ist nun gefragt. Soweit zur heutigen Bedeutung dieser Äußerung, deren Herkunft in der Zeit der Türkenkriege festzumachen ist. Etymologisch betrachtet ist dieser Ausruf eine Zusammenziehung von zwei Wörtern, deren bloße Erwähnung vor gut 300 Jahren bei allen Einwohnern Ostösterreichs blanke Angst und Entsetzen hervorrief. Die „Kuruzzen“ und die „Türken“ waren neben der Pest als die härteste aller Plagen angesehen, die der Gott der Christenheit als Strafe für das Menschengeschlecht vorgesehen hatte. Zumindest verkündete dies so der Augustinermönch Abraham a Santa Clara, ein Zeitgenosse in jenen Tagen, als die Stadt Wien bereits zum zweiten Mal von den Türken belagert wurde.

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