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Von Versailles über Paris nach Moskau

Strategische Optionen und Perspektiven des Deutschen Reiches im Spiegel nationaler Machtpolitik (Teil 2)

Eberhard Birk/Gerhard P. Groß


Das „Dritte Reich“ war wie das deutsche Kaiserreich ein Kriegsreich: Die Zeit vom 30. Januar 1933 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges war von der Kriegsvorbereitung geprägt. Hierbei spielten insbesondere zwei ideologische „Grundgesetze“ eine wesentliche Rolle: Es ging erstens um das Ziehen von - vermeintlichen - Lehren aus der „Dolchstoßlegende“. 


 

 

 

Von Versailles über Paris nach Moskau

Strategische Optionen und Perspektiven des Deutschen Reiches im Spiegel nationaler Machtpolitik (Teil 1)

Eberhard Birk/Gerhard P. Groß


Die strategisch-politische Analyse der Rahmenbedingungen des internationalen Systems sowie der Gesamtheit der Verflechtungen des dynamischen „Europäischen Konzertes“ zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg offenbart beim Blick auf den „dunklen Kontinent“ im „Zeitalter der Extreme“ eine scheinbare Paradoxie


 

 

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Die „Takoradi Air Route" - eine strategisch bedeutsame Nachschubroute der Alliierten im Zweiten Weltkrieg

Erwin A. Schmidl

Vielen wurden Westafrika und die Sahelzone, die West- und Nordafrika verbindet und im Osten bis zum Sudan bzw. noch weiter reicht, wohl erst seit den turbulenten Geschehnissen der letzten zehn Jahre – angesichts der Krisen, Kämpfe und Einsätze im Sudan, im Tschad, in Libyen oder zuletzt in Mali - zu einem etwas konkreteren Begriff. Inzwischen spricht man gelegentlich sogar vom „Sahelistan“ als der neuen Problemzone im Kampf gegen islamistische Terroristen. Gleichzeitig wurden die Zusammenhänge innerhalb dieser Region deutlich, während eine traditionelle Sicht eher zwischen Nordafrika nördlich der Sahara und dem südlich davon angenommenen „Schwarzafrika“ unterschieden hatte.

 

 

 

Kruzitürken! Der Feldzug der Hohen Pforte gen Wien im Jahre 1683

Andreas W. Stupka

Ein Fluch, der in den österreichischen Landen, insbesondere aber in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland, seit alters her wohlbekannt ist, steht im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Morgenland und Abendland. Ist dieser Fluch zu hören, so ist etwas passiert - etwas vermeintlich Schreckliches, keine Kleinigkeit. Und es muss etwas dagegen unternommen werden; eingreifen, reparieren, wiederherstellen ist nun gefragt. Soweit zur heutigen Bedeutung dieser Äußerung, deren Herkunft in der Zeit der Türkenkriege festzumachen ist. Etymologisch betrachtet ist dieser Ausruf eine Zusammenziehung von zwei Wörtern, deren bloße Erwähnung vor gut 300 Jahren bei allen Einwohnern Ostösterreichs blanke Angst und Entsetzen hervorrief. Die „Kuruzzen“ und die „Türken“ waren neben der Pest als die härteste aller Plagen angesehen, die der Gott der Christenheit als Strafe für das Menschengeschlecht vorgesehen hatte. Zumindest verkündete dies so der Augustinermönch Abraham a Santa Clara, ein Zeitgenosse in jenen Tagen, als die Stadt Wien bereits zum zweiten Mal von den Türken belagert wurde.


 

 

 

Angriff an Jom Kippur

Israels nationales Trauma

Marcel Serr

Die ägyptisch-syrische Offensive am 6. Oktober 1973 traf Israel vollkommen überraschend und brachte die israelischen Streitkräfte (Israel Defense Forces, IDF) für einen kurzen Moment erstmals in der Geschichte des modernen Israel an den Rand einer Niederlage. Zwar gelang es den IDF letztlich, militärisch erfolgreich aus dem Konflikt hervorzugehen, doch versetzte der Überraschungsangriff Israel einen psychischen Schlag, dessen Nachwirkungen bis zum heutigen Tag spürbar sind. Zumal zum Zeitpunkt des Angriffes der höchste jüdische Feiertag - der Tag der Versöhnung (hebr. Jom Kippur) - begangen wurde, der einzige Tag, an dem das öffentliche Leben in Israel gänzlich stillsteht. So wird der Jom-Kippur-Krieg bis heute als traumatischstes Ereignis der Geschichte des modernen Staates Israel empfunden.